Hinter uns liegen aufregende Wochen, voll gepackt mit abendlichen Zoom Meetings, ausgedehnten Telefonaten und romangleichen E-Mail Dialogen. Doch neben allen organisatorischen Herausforderungen (allem voran, mobile Absauganlagen, Mikromotoren und sämtliche Verbrauchsmaterialien in Koffern zu verstauen) überwog aber die Vorfreude und am 19.08. starteten nach langer COVID19-Zwangspause unsere ersten Einsätze nach Madagaskar. Ein Team ist aktuell in der Hauptstadt Antananarivo tätig  und ein zweites im Süden des Landes. Am 02.09. geht es dann für ein drittes Team auf nach Uganda. Wir wünschen allen Teilnehmenden eine aufregende Zeit mit unvergesslichen Erlebnissen und freuen uns jetzt schon auf die Einsatzberichte und Fotos.

Vom 27.01 - 29.01.2023  fanden wir uns nun nach 2 Jahren Zwangspause endlich wieder in Würzburg ein. Zwischen Kaffee, Kirschkuchen und Laptopladekabeln saßen wir zusammen, arbeiteten die vergangene Vereinszeit auf und widmeten uns vor allem neuen Ideen. Unser Fokus lag natürlich auch auf den geplanten Einsätzen im Sommer/Herbst diesen Jahres. Wir waren so glücklich insgesamt 11 Teilnehmer:innen wieder persönlich und nicht über einen Bildschirm zu sehen. Am Ende des Tages hatten wir gespannt Vorträgen gelauscht, unsere To-Do Listen abgehakt, unheimlich viel neuen Input gesammelt und Bauchschmerzen vom vielen Lachen mit euch. Zum Abschluss gab es gegen die rauchenden Köpfe selbstverständlich einen Brückenschoppen auf der Alten Mainbrücke. Ein großes Dankeschön an alle, die den Weg für das gemeinsame Wochenende auf sich, und damit die ein oder andere Verspätung mit unserem beliebtesten, nationalen Verkehrsunternehmen in Kauf genommen haben. 

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Nach einem weiteren Jahr pandemiebedingter Pause wollen wir 2023 wieder mit euch zusammen durchstarten. Dieses Jahr geht es für drei Einsatzgruppen nach Madagaskar und zum ersten Mal im September nach Uganda. Und dabei brauchen wir eure Unterstützung. Ihr habt Lust dabei zu sein? Dann schreibt eine Mail an: info (at) planet-action.de. Die Einsatzzeiträume findet ihr > hier <

Wir wünschen allen helfenden Händen ein frohes, gesundes und erfülltes Jahr 2023! Wir freuen uns darauf!

Nina, Miriam, Marie und Matthias 

  

Ok, aber jetzt wirklich zum letzten Mal online! Am 11.06.2022 fanden sich 14 Vereinsmitglieder in einem Zoom Meeting zusammen, um das vergangene Vereinsjahr zu rekapitulieren. Neben den alljährlichen Punkten der Tagesordnung, wie den Neuwahlen (hier bleibt alles beim Alten) und dem Finanzbericht,  gewährte uns Felix einen spannenden Einblick in die Fortschritte bezüglich des Bambuszahnbürstenprojektes in Zusammenarbeit mit der TU München. Wir sind alle ganz gespannt. Die ersten Prototypen sehen bereits vielversprechend aus und die Planung der Umsetzung läuft auf Hochtouren. 

Es fällt uns schwer die Füße still zu halten und wir möchten spätestens im Herbst 2023 wieder mit euch in Madagaskar unterwegs sein. Also wär Interesse hat, meldet sich doch bitte Anfang nächsten Jahres bei uns. Wir freuen uns auf euch! 

Nächstes Jahr sehen wir uns in Würzburg bei Kaffe, Kuchen und Brückenschoppen! 

Liebe Grüße

Nina, Miriam, Marie und Matthias 

Aufgrund offensichtlicher Umstände liegt die Vereinsarbeit weitestgehend auf Eis. Und auch wenn dieses Foto des letzten Skype Treffens mit dem Vereinsvorstand die allgemeine Motivationslage nicht treffender beschreiben könnte, haben wir große Lust mit euch zusammen den Stand by Modus zu beenden. Zusammen mit unserem Team Aktiv suchen wir Ideen und versuchen Konzepte zu entwickeln, wie sich die Einsätze perspektivisch umsetzen lassen. Dabei freuen wir uns über jede helfende Hand, die Lust hat, uns dabei zu unterstützen. Und dann können wir es kaum erwarten, euch dieses Jahr zur Mitgliederversammlung zu sehen, auch wenn diese (hoffentlich ein letztes Mal) über Zoom stattfinden wird. 

Wir sind optimistisch 2023 wieder in Madagaskar unterwegs zu sein. Alle Interessierten können sich gern ab September per Mail melden.

Allerliebste und inzwischen wieder höchst motivierte Grüße  

Nina, Matthias, Miriam und Marie 

2021 sehen wir uns endlich wieder persönlich, tauschen Erfahrungen aus und fallen uns bei einem Glas Wein auf der alten Mainbrücke in Würzburg in die Arme. Das haben wir uns bis zum Ende gewünscht, doch stattdessen verbrachten wir auch dieses Jahr die Hauptversammlung ganz im Gebot des Social Distancing zuhause vor unseren Laptops.

Am 26.6. pünktlich um 10.30 Uhr trafen wir uns also im Zoom Meeting. Die Vereinsvorsitzenden Nina Sickenberger, Miriam Markfort und Marie Steinborn leiteten durch die Tagesordnung und gaben einen Überblick über die Vereinsaktivitäten und Projekte innerhalb des „Pandemiejahres“ . Unser Vereinskassierer Matthias Sickenberger stellte den Finanzbericht vor, der von Bettina Pranghofer geprüft und bestätigt wurde.

Am Ende ergab sich eine spannende Diskussion und es kamen kreative Ideen auf, wie wir die Vereinsarbeit zukünftig und vor allem auch unter den aktuellen Umständen fortführen können. Auch wenn wir nun seit über einem Jahr keine Einsätze in Madagaskar planen können, schauen wir motiviert und optimistisch in die Zukunft.

In diesem Sinne - Bis nächstes Jahr in Würzburg! Wir können es kaum erwarten euch alle wieder persönlich zu sehen. Und auch wenn aller guten Dinge drei sind, würden wir es in puncto Online-Mitgliederversammlung doch sehr gern dabei belassen. 

In der Februar Vorstandssitzung haben wir das Geschehen rund um die Covid-19-Pandemie noch einmal ausgiebig diskutiert und mussten leider zu dem Entschluss kommen, alle Einsätze für 2021 abzusagen. Es ist uns sehr schwer gefallen, diese Entscheidung zu treffen, hatten wir doch so große Hoffnung, unsere zahnärztlichen Einsätze in Madagaskar in der zweiten Jahreshälfte 2021 wieder aufzunehmen. Doch leider spricht alles gegen eine ordentliche Einsatzplanung und -vorbereitung, und auch die Durchführung selbst bleibt zu ungewiss.

Viele Einsatzinteressenten hatten aufgrund der fehlenden Planungssicherheit ohnehin schon von selbst abgesagt. Bei allen anderen stießen wir glücklicherweise auf großes Verständnis.

Nun bleibt uns zu sagen: Auf ein hoffentlich (!!!) besseres 2022! Wir wünschen uns sehr, ab Februar/März 2022 unsere zahnärztliche Arbeit in Madagaskar wieder aufnehmen zu können. Bei Interesse an einem Einsatz (02/03 2022 oder 08/09 2022) möchten wir euch bitten, uns im September diesen Jahres wieder per E-Mail (info (at) planet-action.de) zu kontaktieren. Im September kann man die Lage dann hoffentlich schon etwas besser einschätzen (Impferfolge, Flugreisen, etc.).

Bis dahin bleibt alle gesund! Und bleibt uns bitte verbunden!

In Madagaskar wurde der Gesundheitsnotstand, der seit März verhängt wurde, aufgehoben. Die starken Ausgangssperren bestehen nicht mehr und das Gesundheitssystem vor Ort ist inzwischen weniger überlastet, jedoch weiterhin schlecht aufgestellt. Insgesamt scheint das Land eher weniger betroffen von der Covid-19 Pandemie mit einzelnen regionalen Schwerpunkten. 

Da Madagaskar weiterhin als Risikogebiet eingestuft wird, ist die Einhaltung einer Quarantäne und ein PCR Test verpflichtend bei der Rückreise nach Deutschland. 

Laut den Angaben des Auswärtigen Amtes scheint die madagassische Luftverkehrsbehörde aktuell keine touristische Einreise z.B. nach Nosy Be zuzulassen. Der internationale Flughafen in Antananarivo ist für Passagiermaschinen bis auf Weiteres gesperrt. 

Grundsätzlich ist bei Einreise ein negativer PCR Test vorzulegen, der nicht älter ist als 72 Stunden. Reisende werden zusätzlich kostenfrei bei Einreise am Flughafen getestet. Bis zur Auswertung ist eine Quarantäne auf eigene Kosten in einem ausgewählten Hotel verpflichtend. 

Mit einem weinenden Auge haben wir uns letzte Woche entschlossen, die geplanten Einsätze für Februar und März 2021 abzusagen. Unter den aktuellen Umständen ist es nicht möglich, unsere Einsätze vor Ort so zu gestalten wie wir es uns vorstellen. 

Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern vor Ort und beobachten weiter die Entwicklung der Pandemie in den einzelnen Einsatzgebieten. 

Aufgrund der weltweiten gesundheitspolitischen Ausnahmesituation können wir unserer Arbeit zurzeit nicht wie gewohnt nachgehen und unsere zahnmedizinischen Einsätze sind vorerst verschoben. Mit umso mehr Motivation widmen wir uns deshalb anderen Aufgaben wie dem Projekt „Bambuszahnbürsten aus Madagaskar“.

Am 23. Oktober fand das zweite persönliche Treffen der Projektpartner an der TU München statt. Dieses Mal trafen sich, unter Einhaltung strenger Corona-Maßnahmen, Vertreter von MedTechOneWorldStudent und Planet Action. Einige Teilnehmer schalteten sich außerdem per Video dazu. Es wurden Statusberichte vorgelegt, die ersten Prototypen vorgestellt und der weitere Projektablauf geplant.

Wir waren auch diesmal wieder begeistert vom freiwilligen Engagement der Studierenden und Dozenten, die mit innovativen Ideen und viel Motivation das Projekt vorantreiben. Gemeinsam arbeiten wir zielstrebig daraufhin mit einem ausgereiften Konzept nach Madagaskar aufzubrechen zu können, sobald dies wieder möglich ist.

Nach zahlreichen Videokonferenzen, Telefonaten und E-Mails konnten sich nun endlich am 26.06.2020 durch die gelockerten Corona-Maßnahmen alle an dem Projekt „Bambuszahnbürsten aus Madagaskar“ beteiligten Vereine für ein erstes persönliches Treffen zusammenfinden. Wir hatten in den Räumen der TU-München unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen die Gelegenheit, uns über zukünftige Vorgehensweisen und Konzepte auszutauschen.

Der studentische Verein MedTechOneWorld-Student stellte mögliche Produktionsverfahren für Bambuszahnbürsten vor und erläuterte sowohl technische Details als auch noch zu lösende Probleme, an denen sie aktuell arbeiten.

Mit der Erfahrung des Vorstandes vom deutsch madagassischen Verein Esslingen durch ihre langjährige Arbeit in Madagaskar konnten wir die vorgestellten Konzepte mit den vor Ort herrschenden Begebenheiten abgleichen und anpassen.

In Zusammenarbeit mit dem DMVE und MedTechOneWorldStudent möchte Planet Action zukünftig eine von Madagassen selbstständig geführte Bambuszahnbürstenproduktion etablieren. Wir hoffen sehr, dass wir bald einen gemeinsamen Einsatz nach Madagaskar planen können und sind gespannt auf weitere Ergebnisse.

Während unserer Einsätze in Madagaskar und Malawi konnten wir mit Besuchen an Schulen und Krankenhäusern vielen Kindern und Erwachsenen den Umgang mit einer Zahnbürste nahebringen. Leider ist uns auch aufgefallen, wie schnell sowohl die Verpackung als auch die Zahnbürsten selbst nach Gebrauch einfach in die Natur entsorgt wurden und als Müll endeten.

Mit unserem Projekt „Bambuszahnbürsten aus Madagaskar“ wollen wir dieses Problem angehen und unsere Einsätze zukünftig nachhaltiger gestalten. Durch die Herstellung von Bambuszahnbürsten aus lokalen Rohstoffen vor Ort, wollen wir den Plastikmüll, der während unser Einsätze entsteht, reduzieren. Das Einbinden der lokalen Bevölkerung in Produktion und Vertrieb der Zahnbürsten soll einigen Madagassen/-innen die Möglichkeit geben, ihre Lebenssituation durch einen Lohnerwerb zu verbessern. Ein Teil der von uns in Deutschland gesammelten Spenden, welche wir normalerweise für den Erwerb von Materialien aus Europa verwenden, soll zukünftig direkt in den Kauf der Bambuszahnbürsten aus Madagaskar investiert werden. Damit hätten wir die Möglichkeit unsere Spendengelder direkt an die madagassische Bevölkerung weiterzugeben.

Zusammen mit dem Deutsch-Madagassischen-Verein Esslingen und dem studentischen Verein MedTechOneWorld-Student von der TU-München wollen wir ein Konzept erarbeiten, welches es den Madagassen/-innen ermöglichen soll, die Produktion und den Vertrieb zukünftig selbständig durchzuführen.

Projektmanager dieses ambitionierten Projekts ist unser Vereinsmitglied und Mitglied im „Team Aktiv“ Felix Geidel.

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